Spanischer Verband rechnet mit Infantino ab – FIFA-Chef zieht WM-Pläne zurück

Der Vorstoß des FIFA-Präsidenten Gianni Infantino, Teile der Weltmeisterschaft an private Investoren zu verkaufen, ist gescheitert. Nach heftigem internationalen Widerstand musste der Schweizer seinen umstrittenen Plan aufgeben. Die Nachwirkungen dieses Alleingangs sind jedoch erheblich und sorgen weiterhin für Diskussionsstoff in der Fußballwelt.
Besonders lautstark meldet sich nun einer der vehementesten Kritiker zu Wort: Der Anführer des spanischen Fußballverbandes nimmt kein Blatt vor den Mund und erteilt dem FIFA-Chef eine deutliche Abfuhr. In seiner Stellungnahme kritisiert er nicht nur die gescheiterten Verkaufspläne selbst, sondern auch die Art und Weise, wie Infantino diese ohne breite Abstimmung mit den Mitgliedsverbänden durchzusetzen versuchte.
Die Episode zeigt erneut die angespannte Beziehung zwischen der FIFA-Führung und kritischen Funktionären, die mehr Transparenz und Mitsprache bei grundsätzlichen Reformen einfordern. Der spanische Verband positioniert sich damit als bedeutsame Gegenstimme innerhalb der globalen Fußball-Hierarchie und signalisiert, dass solche Vorhaben in Zukunft nicht unkommentiert bleiben werden.
Quelle: www.n-tv.de