Bayern-Boss Hainer kritisiert gescheiterte FIFA-WM-Pläne als „aberwitzige Idee“

Herbert Hainer, der Präsident des FC Bayern München, hat sich erleichtert über das Scheitern der umstrittenen Investoren-Pläne der FIFA zur Ausgestaltung der Fußball-Weltmeisterschaft geäußert. Der Klubchef nutzte die Gelegenheit gleichzeitig, um deutliche Kritik am Vorgehen von FIFA-Präsident Gianni Infantino und dessen Verband zu üben.
Hainers Stellungnahme verdeutlicht die breite Skepsis, die in führenden Kreisen des deutschen Fußballs gegenüber den geplanten Reformmaßnahmen herrschte. Die von der FIFA angestrebten Änderungen an der Weltmeisterschafts-Struktur hatten in der Fußball-Öffentlichkeit für erhebliche Kontroversen gesorgt und stießen auf massiven Widerstand.
Mit dem Scheitern dieser Pläne endet vorerst eine Phase der Unsicherheit bezüglich der Zukunftsausrichtung des bedeutendsten internationalen Fußball-Turniers. Für etablierte Klubvertreter wie Hainer stellt das Aus für das Vorhaben eine Bestätigung ihrer kritischen Haltung dar.
Quelle: www.sportschau.de