Millionen-Streit nach der USA-WM: Austragungsstädte erheben schwere Vorwürfe gegen die FIFA

Die Fußball-Weltmeisterschaft in den USA ist zwar bereits Geschichte, doch die Nachwirkungen des Turniers sorgen weiterhin für erhebliche Turbulenzen. Über finanzielle Unstimmigkeiten zwischen dem Weltverband und den Veranstaltern wird nun öffentlich gestritten.
Nach Angaben von vier Ausrichterstädten sind zugesagte Zahlungen der FIFA bis heute nicht eingegangen. Die betroffenen Kommunen werfen dem Weltverband damit vor, seinen finanziellen Verpflichtungen nicht nachgekommen zu sein. Welche Summen konkret zur Debatte stehen und welche Städte betroffen sind, wird von den Kritikern bislang unter Verschluss gehalten.
Die Vorwürfe treffen den Weltverband zu einem ungünstigen Zeitpunkt. Parallel zu diesem Zahlungsstreit wird über einen umstrittenen Investoreneintieg unter der Führung von FIFA-Präsident Gianni Infantino diskutiert, der die Institution finanziell und strukturell verändern könnte.
Die Auseinandersetzung zeigt einmal mehr die Spannungen zwischen dem international operierenden Verband und den lokalen Gastgebern großer Turniere. Ob sich die Dispute zeitnah klären lassen, bleibt derzeit offen.
Quelle: www.n-tv.de