Infantino in der Krise: FIFA-Chef verliert Rückhalt und sucht nach Rettung

Die Amtszeit von Gianni Infantino gerät zusehends ins Wanken. Der FIFA-Präsident, dessen Wiederwahl lange Zeit als Formsache galt, sieht sich plötzlich mit erheblichen Widerständen konfrontiert. Grund für die dramatische Wendung ist ein umstrittener Investorenplan, der bei vielen Stakeholdern des Weltfußballs auf heftige Ablehnung stößt.
Was zunächst nach einem glatten Sieg für den Schweizer aussah, entwickelt sich zusehends zur größten Herausforderung seiner bisherigen Amtsführung. Infantino, der bislang als unangefochtener Alleinherrscher an der Spitze des Fußball-Weltverbandes agierte, verliert zusehends wichtige Vertraute und Unterstützer, die sich von seinem Kurs distanzieren.
Die aktuelle Situation wird durch mehrere Faktoren verschärft. Nicht zuletzt die internationale politische Lage und ungeklärte Fragen zur Zukunftsstrategie der FIFA belasten die Position des Funktionärs erheblich. Auch die Unsicherheit bezüglich wichtiger Partnerschaften und politischer Unterstützung trübt die Aussichten.
Infantino steht nun vor der Aufgabe, seine Positionen zu stabilisieren und verlorenes Vertrauen zurückzugewinnen. Ohne eine Kehrtwende bei seinem Investorenplan und eine deutliche Verbesserung der internen Kommunikation droht dem FIFA-Chef ein empfindlicher Machtverlust. Die kommenden Wochen werden entscheidend sein für die Zukunft seiner Amtszeit.
Quelle: www.n-tv.de