Argentinien wirft sich hinter Infantino: FIFA-Chef gewinnt wichtigen Verbündeten zurück
Die angespannte Lage rund um FIFA-Präsident Gianni Infantino entspannt sich vorerst. Nach heftigem Gegenwind in den vergangenen Wochen häufen sich nun Stimmen, die dem unter Druck stehenden Funktionär wieder den Rücken stärken. Mit Argentinien schließt sich ein Schwergewicht der Fußballwelt dem Lager der Infantino-Unterstützer an.
Der Schweizer war massiv geraten, nachdem seine ehrgeizigen Pläne zum Einstieg von privaten Investoren in das Weltmeisterschaftsformat gescheitert waren. Das geplante Geschäftsmodell hätte die Struktur der Endrunde grundlegend verändern sollen und stieß auf breite Ablehnung vieler Verband und Stakeholder.
Jetzt mehren sich jedoch die Zeichen der Solidarität gegenüber dem 54-jährigen Infantino. Mit Argentinien, das zuletzt auch wegen der bevorstehenden Austragung von WM-Qualifikationsspielen eng mit der FIFA zusammenarbeitet, positioniert sich ein bedeutender Verband offen hinter dem FIFA-Präsidenten. Dies dürfte Infantino neue Handlungsfähigkeit geben und die Chancen auf eine Stabilisierung seiner Position erhöhen.
Für die FIFA-Hierarchie markiert diese Wendung einen wichtigen Moment: Während Infantinos Reformambitionen vorerst begraben sind, zeigt sich, dass sein Rückhalt in den Verbänden größer sein könnte als zuletzt befürchtet.
Quelle: www.n-tv.de