Katar-Whistleblower darf Jordanien nicht verlassen

Ein ehemaliger Mitarbeiter des Organisationskomitees der Fußball-Weltmeisterschaft 2022 in Katar wird an seiner Ausreise gehindert. Abdullah Ibhais, der als Whistleblower fungiert, hätte in New York vor Gericht aussagen sollen, konnte aber die jordanische Grenze nicht passieren.
Im Zentrum der geplanten Gerichtsverhandlung standen schwerwiegende Vorwürfe rund um die WM-Austragung im Emirat. Dabei geht es insbesondere um Anschuldigungen des Menschenhandels, die mit der Vorbereitung und Durchführung des Turniers in Verbindung stehen.
Ibhais hätte als Zeitzeuge kritische Informationen zu Misständen liefern können, die während seiner Tätigkeit im Organisationsteam entstanden sein sollen. Die verwehrte Ausreise erschwert damit die juristische Aufarbeitung der Vorkommnisse rund um die umstrittene WM erheblich.
Quelle: www.sportschau.de