Tuchel unter Druck: Englische Medien attackieren neuen Nationaltrainer

Die englische Fußball-Öffentlichkeit befindet sich in einer angespannten Stimmung. Auslöser ist die anhaltende Frustration über die schmerzhaften WM-Erinnerungen, die immer wieder aufbrechen und zu heftigen Reaktionen in der heimischen Presse führen. Nach der bitteren Niederlage gegen Argentinien im Halbfinale richtet sich die Wut vieler Medienvertreter deutlich auf den neuen Nationaltrainer Thomas Tuchel.
Der deutsche Coach muss sich intensiven Kritiken aus England stellen, die teilweise persönlich werden. Die Presseberichterstattung ist teilweise sehr harsch und nimmt keine Rücksicht auf die noch frischen Wunden aus dem WM-Turnier. Für viele englische Journalisten und Kommentatoren scheint Tuchel zum Zielscheibe für ihre Unzufriedenheit geworden zu sein.
Allerdings erhält der 51-Jährige in dieser schwierigen Situation auch prominente Unterstützung. Einige angesehene Stimmen stellen sich schützend vor ihren Trainer und werben dafür, ihm mehr Zeit und Vertrauen einzuräumen. Sie warnen davor, dass eine zu frühe Zerstörung des Vertrauens durch unverhältnismäßig harte Kritik dem englischen Fußball nicht nutzt.
Quelle: www.n-tv.de