Atubolu bleibt, verliert aber seinen Status: Schuster kritisiert Torwart deutlich

Die Situation um Torwart Noah Atubolu beim SC Freiburg hat sich in diesem Sommer deutlich zugespitzt. Der Keeper wollte den Breisgau-Klub eigentlich verlassen, doch ein Wechsel kam nicht zustande. Nun muss sich Atubolu mit einer neuen Realität arrangieren: Er ist nicht mehr die erste Wahl im Freiburger Tor.
Trainer Julian Schuster äußerte sich kritisch zur Gesamtsituation des 23-Jährigen. Mit deutlichen Worten machte der Coach deutlich, dass Atubolu in einer privilegierten Position ist. „Hat Glück, dass er bei uns unter Vertrag steht“, sagte Schuster und signalisierte damit, dass der Torhüter sich bewusst machen sollte, welche Chancen ihm der SC Freiburg noch bietet.
Auch Mittelfeldspieler Vincenzo Grifo nahm zu der angespannten Lage Stellung und verdeutlichte damit, dass die Episode in der Mannschaft wahrgenommen wird. Das Thema Atubolu ist offensichtlich mehr als nur eine sportliche Angelegenheit – es geht auch um Professionalität und Einstellung gegenüber dem Verein.
Für Atubolu wird es in den kommenden Wochen darauf ankommen, professionell mit dieser schwierigen Phase umzugehen und sich durch gute Leistungen im Training zurück ins Vertrauen zu spielen.
Quelle: www.sportschau.de