Dopingkontrolle in der Nacht: Rad-Stars kritisieren möglichen Zusammenhang zu Vingegaards Sturz
Ein nächtlicher Dopingtest bei der Tour de France sorgt in der Radsport-Szene für massive Kritik. Jonas Vingegaard wurde mitten in der Nacht von Kontrollbeamten aufgesucht – am nächsten Tag stürzte der französische Radprofi schwer. Ob es einen Zusammenhang zwischen der Kontrolle und dem folgenschweren Sturz gibt, wird unter seinen Kollegen heftig diskutiert.
Die Rad-Profis zeigen sich entsetzt über den Vorfall und kritisieren das Vorgehen der Dopingkontrolleure scharf. Sie bezeichnen die nächtliche Maßnahme als „Schande“ und stellen die Sinnhaftigkeit solcher Kontrollen zu derart ungünstigen Zeitpunkten in Frage. Die Besorgnis der Sportler ist nachvollziehbar: Ein unterbrochener Schlaf könnte sich unmittelbar auf die körperliche Leistungsfähigkeit und damit auf die Sicherheit während einer anspruchsvollen Etappe auswirken.
Der Vorfall wirft Fragen zur Organisation und zum Ablauf von Dopingtests während großer Radrennen auf. Die Branche diskutiert darüber, ob Kontrollen während der Wettkampfphase zur Nachtzeit nicht besser vermieden werden sollten – zugunsten der Athletengesundheit und der Chancengleichheit.
Quelle: www.n-tv.de