FIFA-Chef Infantino unter Druck: Umstrittene WM-Versprechen an Marokko

FIFA-Präsident Gianni Infantino gerät zunehmend unter Druck und greift offenbar zu fragwürdigen Mitteln, um seine Position zu festigen. Laut Medienberichten soll der oberste Funktionär des Weltverbandes Marokko ein lukratives Angebot gemacht haben, das schwer abzulehnen sein dürfte – als Gegenleistung für politische Unterstützung.
Das Versprechen wiegt schwer: Infantino soll dem nordafrikanischen Verband die Ausrichtung des Finales der Fußball-Weltmeisterschaft 2030 in Aussicht gestellt haben. Ein solches Angebot könnte für Marokko, das bereits 2026 Co-Gastgeber einer WM sein wird, enormen Prestigegewinn bedeuten.
Die Vorwürfe deuten auf klassische Machtkalkül hin. Während Infantino um seinen Verbleib an der FIFA-Spitze kämpft, scheint er bereit zu sein, zukünftige Turnierrechte als Druckmittel einzusetzen, um sich die notwendigen Stimmen zu sichern. Der Vergleich mit literarischen Machttaktiken symbolisiert die Brisanz dieser Vorgänge im Weltfußball.
Die Affäre wirft erneut Fragen zur Governance bei der FIFA auf und könnte die bereits fragile Glaubwürdigkeit des Verbandes weiter beschädigen.
Quelle: www.n-tv.de