Infantino bleibt trotz Widerstände an der Macht – Afrika stützt FIFA-Chef, UEFA erhöht Druck
Gianni Infantino hat klar gemacht, dass er nicht beabsichtigt, von seinem Posten als FIFA-Präsident zurückzutreten. Nach einem Krisentreffen des Weltverbandes setzt der Schweizer stattdessen auf eine offensive Strategie und wendet sich gegen seine Kritiker.
Der FIFA-Chef kann sich der Unterstützung afrikanischer Verbände gewiss sein. Diese stehen hinter ihm und signalisieren ihre Solidarität in der gegenwärtigen Auseinandersetzung. Damit verfügt Infantino über ein wichtiges Machtbollwerk in seinem Konflikt mit dem europäischen Fußball.
Allerdings bekommt Infantino von anderer Seite erheblichen Gegenwind zu spüren. Die UEFA verschärft ihre Gangart und erhöht den Druck auf den FIFA-Präsidenten kontinuierlich. Erstmals gesellte sich nun auch ein weiterer bedeutender Fußballverband zu den kritischen Stimmen hinzu und sprach seine Bedenken gegen Infantino öffentlich aus.
Der Machtkampf an der Spitze des internationalen Fußballs spitzt sich damit weiter zu. Während Infantino auf Unterstützung aus dem globalen Süden setzt, formiert sich in Europa eine zunehmend geschlossene Front gegen den FIFA-Präsidenten.
Quelle: www.n-tv.de