Spaniens Liga-Boss attackiert FIFA-Präsident scharf wegen kritiklosen Weltbild
Der Präsident der spanischen Fußball-Liga hat sich in deutlichen Worten gegen FIFA-Chef Gianni Infantino gewendet. Anlass für die heftige Kritik sind Aussagen des Weltverbandsfunktionärs, der trotz zahlreicher Vorwürfe gegen seine Amtsführung von einer intakten Fußball-Welt spricht.
Infantino sieht sich bereits mit diversen Vorwürfen konfrontiert, die sein Verhalten während der Weltmeisterschaft betreffen. Dennoch präsentiert sich der FIFA-Präsident nach außen hin unbeirrt und beschreibt den Zustand des internationalen Fußballs als harmonisch. Diese Haltung stößt beim spanischen Liga-Verantwortlichen auf erhebliche Ungläubigkeit.
Die Stellungnahme aus Spanien macht deutlich, dass Infantinos Krisenmanagement in Fachkreisen zunehmend auf Unverständnis trifft. Der Liga-Boss karakterisiert die öffentlichen Äußerungen des FIFA-Präsidenten als unangemessen, angesichts der anhaltenden Kontroversen rund um dessen Amtsführung.
Der Konflikt zeigt, wie fragmentiert die Reaktionen auf Infantinos Führungsstil innerhalb der etablierten Fußball-Strukturen ausfallen. Während der FIFA-Präsident Normalität zu behaupten versucht, wächst der Druck von einflussreichen nationalen Verbänden.
Quelle: www.n-tv.de